naturklug Episode #24 – die naturklug-Challenge

Ich habe mir etwas Neues aus­gedacht — und zwar: Ich werde eine Diät machen.

Keine Gewichts­diät (obwohl manche Jeans beden­klich eng gewor­den sind nach den vie­len Gril­l­aben­den jet­zt im Som­mer. Ich liebe Hal­lou­mi vom Grill) son­dern

eine Einkaufsdiät.

Ich kaufe von jet­zt an bis .… sagen wir, Ende Sep­tem­ber? .… nur Dinge, die wirk­lich nötig sind. Also Lebens­mit­tel, Schulzeug für meine Kinder oder das Geburt­stags­geschenk für meine süße kleine Nichte.

Wieso?

Das Ganze ist mir unlängst einge­fall­en, als ich Lebens­mit­teln eingekauft habe. Ich war mit ein­er Einkauf­s­liste bewaffnet im Super­markt unter­wegs. Ich habe — wie immer — zu Hause alles aufgeschrieben, was ich BRAUCHE. Ins­ge­samt 12 Sachen. In meinem Einkauf­swa­gen waren 37 Sachen. Das hat mich zum Nach­denken gebracht. Mir ist aufge­fall­en, dass ich oft ein­mal so ganz neben­bei etwas kaufe. Das Prob­lem dabei ist wed­er, dass Essen bei uns schlecht wer­den würde (das ver­hin­dern meine Kinder, auch bekan­nt als “die Kühlschrank-Ter­miten”) noch dass wir uns das nicht leis­ten kön­nen. Das Prob­lem für mich ist vielmehr, dass sich bei uns immer mehr Sachen ansam­meln. Denn das, was ich so neben­bei kaufe sind meis­tens keine Lebens­mit­tel, son­dern Zeug. Kleinigkeit­en für die Kinder, Schreibzeug für mich, hüb­sche Dinge für die Woh­nung oder den Garten. Ganz schlecht, CO²/ökologischer Fußabdruck/naturklugkarmamäßig, weil wir ohne­hin schon so viel haben.

Mitmachen!

Ich werde euch hier auf naturk­lug jede Woche bericht­en, wie es läuft mit dem Einkaufen — ob ich es schaffe, was mir schw­er fällt, was mir auf­fällt — und ich hoffe, dass mich einige von euch dabei begleit­en wer­den. Ganz toll wäre es natür­lich, wenn der/die Eine oder Andere mit­machen würde. Also eben­falls auf Einkaufs­diät gehen würde. Und noch viel toller wäre es, wenn wir nicht nur meine Erfahrun­gen damit auf naturk­lug hät­ten, son­dern eure eben­falls. Wer mit­machen will — meldet euch doch gle­ich in den Kom­mentaren. Falls ihr selb­st blog­gt und mit­macht — sagt mir Bescheid, ich ver­linke euch gerne hier mit der naturk­lug-Chal­lenge!

Wenn ihr auch so tickt wie ich dann nehmt ihr es gle­ich nochmals so ernst wenn ihr es auf­schreibt. (Oder wie ich in diesem Fall ein paar Hun­dert Leuten im Inter­net schreibt)

Wer weiß? Vielle­icht gefällt uns diese “nichts Unnötiges” Diät so gut, dass wir sie ver­längern…

naturk­lug #24 jet­zt anhören

Links zur Sendung:

Wür­fel — Volk­shil­fe
will­haben

 

Comments

  1. Gute Idee. Ich glaub ich mach mit. Einkaufen ist zwar bei uns nicht so das Prob­lem, eher, wie viel Sachen ste­hen bei uns im Haus herum und wer­den eigentlich nicht mehr gebraucht.

  2. Super, Ange­li­ka! Erzählst Du uns dann Ende Sep­tem­ber, wie es Dir gegan­gen ist und ob es schwierig für Dich war? Ich habe heute meine Tochter einkaufen geschickt, damit ich nicht in Ver­suchung komme 😉 — ich arbeite also mit Tricks.

  3. Heute war ich auf dem Wochen­markt und habe nur gutes, wichtiges Obst gekauft!

    • Ich war auch gut unter­wegs: ich habe in meinem Lieblingsre­formhaus eingekauft und — abge­se­hen von der der veg­e­tarischen Wurst, die auf mein­er Liste stand — nur einen Tee extra gekauft (den hat­te ich aber seit Jahren nicht mehr und dabei mag ich ihn so gerne) — aber ich weiß nicht, ob das wirk­lich ein Fehler im Sinne der Chal­lenge war, schließlich ste­ht der nicht sinn­los herum, son­dern wird — so wie jet­zt ger­ade von mir — auch wieder ver­braucht.
      Ich war auch bei Ikea und habe nichts gekauft, außer zwei Lat­ten­rost­bret­ter und eine Win­ter­decke, diese Dinge waren aber auch geplant und die bei­den Sachen, die ich für die Fer­tig­stel­lung des Kinderz­im­mers gebraucht habe.

      Bis jet­zt bin ich ganz zufrieden mit mir — wobei: Wochen­markt habe ich mich bis jet­zt noch nicht getraut, dafür bewun­dere ich Dich! Das ste­ht mir näch­ste Woche bevor, bin schon ges­pan­nt, ob ich mich da auch so gut zurück­hal­ten kann wie Du!

  4. Hal­lo Susanne!

    Oooh, ist es schön, wieder eine neue Folge zu hören. 🙂 Gle­ich mehrere Kom­mentare dazu.

    Plastik“sackerl” im Super­markt. Hier in Mexiko haben wir das gle­iche Prob­lem. Ich benutze ein­fach keine, auss­er wenn ich kleine Sachen kaufen muss (Erb­sen zum Beispiel). An der Kasse sind manche KassiererIn­nen nicht ger­ade begeis­tert, aber da hier alles an der Kasse gewogen wird, leg­en sie ein­fach meine Äpfel, Kartof­feln oder was auch immer auf die Wage und das wird dann sorgfältig in meinen Stoff­taschen ver­packt. Trotz­dem gefällt mir die Idee mit dem “Tep­pich­stoff”. Nur habe ich keine Näh­mas­chine… Vielle­icht sind solche Stoffe wie die der Beu­tel für Unter­wäsche oder Stümpfe auch eine gute Idee. Wenn meine Mut­ter mir ihre Näh­mas­chine borgt und ich dem­nächst mal lerne, dammit zumin­d­est ger­ade zu nähen, werde ich auf diesen Pdo­cast zurück­kom­men.

    Ein zweites The­ma ist die Einkaufs­diät. Superidee! Ich mache mit und reichte ein­fach in der deutschen “Ecke” meines Blgs etwas dazu ein. Ich neige eigentlich eher zum Nicht-Kaufen und Nicht-Ansam­meln, aber trotz­dem. Mein tat­säch­lich­er Einkauf ist meis­tens doch etwas länger als die ursprüngliche Liste!

    Liebe Grüsse und bis bald!
    Clau­dia

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  2. […] ersten und nicht sehr erfol­gre­ichen Nähver­suche mit der Mas­chine liegen etwa 20 Jahre zurück. Hier kön­nt ihr Susannes Idee anse­hen. Wenn ihr auf das Bild klickt, kön­nt ihr die Anweisun­gen auf Naturklug.com […]